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Initiative »Schrittmacher OderSpree«

 

 
     
Ein Unternehmen zu führen, ist eine tägliche Herausforderung der richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit.

 
Bild: Projektablauf. Sie wollen handeln - Sie checken wo sie stehen - Sie schliessen die Luecken - Sie spielen ganz vorne mit.
    Sind Globalisierung, EU-Osterweiterung, Konjunkturschwäche, Zukunftsangst, Fachkräfte-
abwanderung und damit die hinter diesen Begriffen stehenden Realitäten wirklich nur als Problem zu sehen?

Chancen,
die Zukunft
aktiv selbst
zu gestalten
  Oder sind sie nicht auch Chance, die Zukunft aktiv in Angriff zu nehmen und selbst zu gestalten und den ewigen Unwägbarkeiten endlich ein Schnippchen zu schlagen? So gibt es doch Unternehmen, die auch unter schwierigsten Rahmenbedingungen erfolgreich sind. Warum? Oder anders gefragt: Wie machen sie das?

      Ein erfolgserprobter Weg, ganz vorne dabei zu sein, ist das Beobachten, Vergleichen und Lernen von den Besten. Allerdings sind dabei zwei weitere Dinge ganz entscheidend: Das Lernen von den Besten ist ein Prozess und endet eigentlich nie! Und: Nehmen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diesen Weg mit und nutzen Sie, was in ihnen steckt.

   
    Im Verbund für mehr Perspektive haben sich regional verankerte Partner zusammengeschlossen. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (Oder) sowie die IHK-Projektgesellschaft mbH, die Handwerkskammer Frankfurt (Oder), das bbw Bildungszentrum gGmbH als Bildungseinrichtung der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg, die Deutsche Angestellten-Akademie Frankfurt (Oder) und die Technische Fachhochschule Wildau bringen Know-how und Erfahrungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein und ermöglichen dadurch die gezielte Nutzbarmachung aktuellen Wissens gerade für unsere kleinen Unternehmen.

   
  Kontakte und
Ideen
auch für Ihr
Unternehmen
  Dazu stellen alle Partner des regionalen Verbundes ihr Know-how, ihre einzelnen und gebündelten Kompetenzen, ihre Kontakte, die über die Grenzen Brandenburgs und der Bundesrepublik hinausreichen, zur Verfügung. Das kann Ideen und Impulse liefern, die auch Ihr Unternehmen voranbringen, Ihre Wettbewerbsfähigkeit und Ihren Platz am Markt festigen.

   
      Ausgerichtet auf die ganz besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten unserer kleinen, heimischen Unternehmen begleiten wir als Partner des Verbundes interessierte Firmen, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen wollen sowie deren MitarbeiterInnen auf dem Weg nach ganz vorne.

   
      Was und für wen?
Eine Krise kommt selten über Nacht. Sie schleicht und kündigt sich an. Manchmal schreit sie einen förmlich an – aber man hört sie einfach nicht.

   
      Es gibt Unternehmen, die überstehen Krisen und es gibt Unternehmen, die gehen daran zugrunde. Es gibt Unternehmen, die sind auch in wirtschaftlichen Flauten erfolgreich und stark und es gibt Unternehmen, die langsam dahin zu siechen scheinen. Es gibt Unternehmen, die sind wachsam und saugen alles an Informationen und Wissen auf, das ihnen über den Weg kommt und es gibt Unternehmen, die interessiert das nicht wirklich.

   
  Der Ast,
auf dem
man sitzt
  Gerade kleinste und kleine Unternehmen laufen Gefahr eher zu der zweiten Gruppe zu gehören. Das liegt in den wenigsten Fällen am mangelnden Wollen oder Können, sondern an den besonderen Herausforderungen und Belastungen, denen eben gerade die kleinen Unternehmen ausgesetzt sind. Vom Alltagsgeschäft eingenommen, manchmal fast gefesselt, ist es vielen Selbständigen oft nicht möglich, sich gezielt Gedanken über die Entwicklung der Firma zu machen. Aber gerade das ist der Ast, auf dem man sitzt. Die regionale Partnerschaft "Schrittmacher OderSpree" hat das Ziel, die Unternehmensführung in unseren kleinen Unternehmen zu professionalisieren.

   
      Professionalisieren heißt, den Selbständigen Instrumente und Methoden an die Hand zu geben und neue zu gemeinsam zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten kleiner Unternehmen konsequent gerecht werden – ohne unnützen Ballast.

   
      Der regionale Verbund möchte sich schwerpunktmäßig um Sie, also um unsere heimischen Unternehmen zwischen Oder und Spree, von der Uckermark bis Oder-Spree, von der Berliner Stadtgrenze bis zur Oder, kümmern. Eingeladen, an der Initiative teilzunehmen sind aber auch alle anderen kleinen und mittleren Unternehmen in Brandenburg und den neuen Bundesländern. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie in der Firma zwei, fünf oder 80 MitarbeiterInnen beschäftigen (es dürfen allerdings nicht mehr als 250 sein). Es spielt auch keine Rolle, in welcher Branche Ihr Unternehmen tätig ist.

   
  Fester Wille,
zu agieren,
statt nur zu
reagieren
  Wichtig dagegen ist, dass Sie als UnternehmerIn bzw. der Selbständige/r den festen Willen zum Erfolg haben, agieren statt „nur“ reagieren möchten, neuen Geschäftsideen und alternativen Absatzchancen offen gegenüberstehen, das Wissen der MitarbeiterInnen effektiv nutzen möchten und mit Ihrer Heimatregion verwurzelt sind.

   
 
Europäischen
Wirtschaftsraum
für globalen
Wettbewerb
rüsten
  Und was ist EQUAL?
Die Europäische Union verfolgt mit ihrer Beschäftigungs-
strategie das Ziel, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft auf unserem Kontinent nachhaltig zu stärken und so den europäischen Wirtschaftsraum für den globalen Wettbewerb zu rüsten. Ein Instrument hierfür ist die Gemeinschafts-
initiative EQUAL, in der es in erster Linie um den "Abbau von Ungleichheiten am Arbeitsmarkt" geht - unter dem Bewusstsein, das Arbeitsplätze von Unternehmen geschaffen werden, und zwar von erfolgreichen, sich gegenüber der Konkurrenz behauptenden Unternehmen.

   
      Initiativen in fünf verschiedenen Themenbereichen sollen die wirtschaftliche Lage verbessern:

   
      Beschäftigungsfähigkeit: Hier werden Personen mit besonderen Schwierigkeiten fit gemacht für den Job. So wird beispielsweise das brachliegende Know-how von Langzeitarbeitslosen reaktiviert und aktualisiert und Personen, die aufgrund der Familienphase aus dem Beruf waren, auf die Rückkehr vorbereitet.

   
      Unternehmergeist: Unter dem Bewusstsein, dass Arbeitsplätze von Unternehmen geschaffen werden und Existenzen zunehmend aus benachteiligten Situationen heraus gegründet werden, sollen der Unternehmergeist gestärkt und die Gründungsbedingungen erleichtert werden. Darüber hinaus soll auch die Sozialwirtschaft professionalisiert und stärker mit der freien Wirtschaft verknüpft werden.

   
      Anpassungsfähigkeit: Da gerade die kleinen Unternehmen in der Masse die meisten Arbeitsplätze schaffen, ist es besonders wichtig, sie bei der Bewältigung des Wandels zu unterstützen. Schwerpunkt ist hierbei die stetige Aktualisierung und Erweiterung des innerbetrieblichen Know-hows sowie die Verknüpfung mit außerbetrieblichen Bildungsangeboten.

   
      Chancengleichheit: Durch flexible Arbeitsmodelle und zeitlich und räumlich individuell ausgerichtete Weiterbildungsmöglichkeiten sollen brachliegende Kompetenzen von Frauen und Männern gleichermaßen aktiviert werden und z.B. Barrieren im Zusammenhang mit Elternzeiten reduziert werden.

   
      AsylbewerberInnen: Dieser Themenbereich soll den betroffenen Personen, die zumeist einen ungesicherten Aufenthaltsstatus haben, die Möglichkeit geben, ihr berufliches Know-how zu erhalten und zu erweitern, um eine Integration in den Heimatländern zu erleichtern.

   
           
 
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"Schrittmacher OderSpree" c/o IHK-Projektgesellschaft mbH - Puschkinstraße 12 b
15236 Frankfurt (Oder) - Tel.: 0335 - 56 21 2000 E-Mail: projekt@ihk-projekt.de
  Gefördert durch das Bundesministerium
für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds

aktualisiert am: 09.06.2008
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